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On 09.12.2017
Last modified:09.12.2017

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Zudem sollten Spieler wissen, dass vor der und man sollte die Augen offen halten.

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Als die taz gegründet wurde, wollten wir den Medien, die sich im Deutschen Herbst freiwillig an die Nachrichtensperre der Bundesregierung hielten, etwas entgegensetzen.

Auf einem Plakat in Berlin-Kreuzberg stand letztes Jahr: Die taz sei nicht mehr links genug. Die Medienlandschaft ist linker geworden — stimmt.

Themen wie Feminismus und Antirassismus spielen auch woanders eine wichtige Rolle. Wir haben selbst dazu beigetragen: Die Welt ist kompliziert geworden.

Wir wollen den Zustand unserer Demokratie kritisieren und sie gleichzeitig vor neuen Allianzen von rechts verteidigen. Wir leben in einer Zeit, in der sich der Journalismus wieder seines gesellschaftlichen Anspruchs versichert.

Das könnte eine Chance sein — auch ökonomisch, wie man in den USA sieht. Aber welche Rolle hat dabei die taz?

Sonderlich subversiv fühlen wir uns jedenfalls nicht mehr. Folgt noch vor dem Untergang des Abendlandes der Untergang der undogmatisch linken taz?

Die taz braucht es heute genauso dringend wie vor 40 Jahren. Wir sind die einzige Zeitung, die eine eigene Redaktion und eine eigene Plattform für türkischen Journalismus im Exil gegründet hat: Eine Diskussion anzuregen, die Verständnis ermöglicht.

Erst mal zuhören, was die Menschen zu sagen haben. Erst mal hingucken, wie die Dinge wirklich sind.

Erklären, was ist, bevor man sich schon eine Meinung gebildet hat. Özgürüz kennen wir natürlich. Ich denke, diese Form der publizistischen Projekte ist besonders für die taz.

Weil die taz nicht irgendeine Zeitung ist, fragen wir uns immer wieder, was uns eigentlich unterscheidet. Auf alle Fälle links! Und ist Mainstream sein wirklich so schlecht?

Und wir wollten stets streiten für die Meinungsvielfalt. Undogmatisch, immer wieder zum Ärgern: Schon früher hatte die taz kein Monopol auf Gegenöffentlichkeit.

Nachrichten aus und für die Nische hatte bereits vor uns der Informationsdienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten.

Heute muss man nur ins Netz sehen, wo tausende Blogs und Portale zum Teil hochprofessionell ihre alternative Sicht auf die Gegenwart publizieren.

Heute ist sie deshalb auch bei Facebook und Instagram. Denn Ziel von Journalismus ist, Öffentlichkeit herzustellen, und zwar die breite.

So gesehen war die taz schon immer im Mainstream. Mittlerweile sind dort aber auch unsere Themen gelandet: Frauenbewegung, Ökologie, alternative Formen des Lebens und Wirtschaftens.

Die einen sind stolz auf diese Entwicklung, anderen treibt es die Schamesröte ins Gesicht. Wir müssen diese Ambivalenz schlicht anerkennen.

Wir sind relevant geworden, das ist eine publizistische Erfolgsgeschichte. Es hilft, wenn ein taz-Titel umhergereicht wird wie damals, , als wir nach der Wahl Angela Merkels zur Bundeskanzlerin titelten: Ja, wir wollen Reichweite!

So viel wie möglich! Nur dann können wir Teil einer kritischen Öffentlichkeit sein. Spätestens jetzt muss das Aber kommen. Mainstream okay, aber natürlich nicht um jeden Preis.

Wir wollen uns aber nicht anpassen, brav werden, um für mehr Menschen lesbar zu sein. Die taz wird niemals deswegen an Reichweite gewinnen, weil sie braver wird, sich verstellt.

Das wäre ihr Untergang, sie würde nicht mehr wahrgenommen. Die Streitlust, das Unerwartete ist das, was die taz interessant macht. Doch da kommt nichts.

Man stritt nicht über das beste Verb im Einstiegssatz, sondern über politische Meinungen. Und sie schreiben so, dass sie sich damit ja keine Karriereoptionen verbauen.

Zwischenruf einer jüngeren Kollegin: Es gibt auch viele unangepasste junge Meinungen in der taz. Aber die Alten scheinen sehr genaue Vorstellungen zu haben, wie unangepasst es denn sein darf.

Die Kolumne einer jungen Kollegin ist manchen im Haus zu vulgär, zu unreflektiert, zu platt. Wie dürfen die rebellischen Jungen von heute denn sein?

Hättet Ihr sie gerne etwas widerspenstiger, oder gesprächsbereit? Dieser Alt-Jung-Gegensatz bringt letztlich nichts — und er stimmt auch nicht.

Drei Viertel aller taz-Mitarbeitenden sagen, dass sie aus Überzeugung bei der taz arbeiten. Und dieser Wert ist bei den unter Jährigen sogar etwas höher.

Die taz ist heute im Gegensatz zu ihrer weitgehend altershomogenen Gründungsgeneration ein Mehrgenerationenprojekt.

Sie ist keine junge oder mittelalte oder greise Zeitung. Gut möglich, dass wir uns sogar mehr streiten als früher. Denn zu streiten gibt es noch immer viel.

Dass bei uns keiner sagt: Dass man auch einfach mal alberne Witze machen darf. Dass, egal welche Autoritäten kritisiert werden, das ohne falsche Rücksicht geschehen darf.

Täglich eine linke, radikale Zeitung: Ob die taz das jemals war, darüber gibt es im Haus Diskussionen seit Ist die taz überhaupt links?

Arno Widmann schrieb provokativ in der ersten taz am Streitkultur und Dissenz in der taz sind ein Pfund, das wir nicht gering schätzen sollten — auch wenn es im konkreten Fall nerven kann.

Denn Pluralismus als gemeinsames Ziel unterscheidet uns von den Rechten. Die taz hat sich zwar einst auf den Begriff Gegenöffentlichkeit bezogen, wollte damit aber das Meinungsspektrum ergänzen.

Rechte, die heute von Gegenöffentlichkeit reden, wollen hingegen die Vielfalt der Meinungen einengen. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Es gibt da diesen alten Spruch: Seltsam, dass immer genau so viel in der Welt passiert, wie in die Zeitung passt. Das war natürlich noch nie der Fall.

Aber heute wissen es die Menschen auch, weil sie Nachrichten aus allen möglichen Kanälen bekommen.

Was packen wir in die Zeitung, über was berichten wir in der taz? Diese Frage stellen wir uns jeden Tag. Im Herbst gab es bei der Reform der täglichen Printausgabe eine grundsätzliche Entscheidung: Kurznachrichten tauchen dort fast nicht mehr auf, wir berichten über weniger Themen als zuvor.

Kann er überhaupt noch in einer Gesellschaft gelten, in der immer weniger Menschen eine Tageszeitung abonnieren und noch weniger davon mehr als eine?

Die taz ist keine Erstzeitung mehr in dem Sinne, dass in der taz alles steht, was eben in der Welt passiert ist. Weil die reine Information keinen Wert mehr hat — sie kann überall herkommen.

Erstmedium bedeutet, dass es zwischen Schreibenden und Lesenden eine Verbundenheit gibt, ein Vertrauen. Verbundenheit kann ganz konkret bedeuten, der taz App einen der wenigen Plätze auf dem Homebildschirm des Smartphones zu geben.

Verbundenheit kann aber auch bedeuten, zu den Themen, die einem wichtig sind, bei der taz zuerst die Hintergründe zu erfahren. Es kann bedeuten, in einer bestimmten, verunsichernden Themenlage — etwa nach einem Terroranschlag — bewusst auf taz.

Weil man sich dort eine Einordnung fernab etwa von eindimensionalem Islam-Bashing verspricht. Es ist nicht das Vertrauen, dort alles zu finden.

Sondern das Vertrauen, dort zu allem, was wirklich relevant ist, adäquat informiert zu werden. Die taz als Erstmedium: Da gibt es keine nackten Nachrichten, sondern diskursive Nähe — und die Antwort auf die Frage, welches politische Medium der besten Freundin zu empfehlen ist.

Diese Rolle des Erstmediums können wir stärken — wenn wir durch eigene exklusive Recherche selbst Nachrichten generieren in den Themenbereichen, die uns als taz wichtig sind.

Die taz wurde gegründet, weil in der damaligen Medienlandschaft viele wichtige Themen überhaupt nicht vorkamen: Interessant ist, dass die taz-Mitarbeitenden heute eine ganz ähnliche Einschätzung davon haben, was die Kernthemen der taz sind.

Wir wissen also ganz gut, in welchen Bereichen wir besonders präsent sein wollen. Und auch unser Publikum weist uns in diesen Bereichen eine besondere Kompetenz zu, wie Umfragen von taz-Forscher Prof.

Bernd Blöbaum zeigen konnten. Wir als taz sind aber noch nicht gut genug darin, unsere ureigenen Themen immer wieder neu zu entdecken.

Dinge, die einige in der Redaktion vielleicht für einen alten Hut halten. Wir sollten die Emotionalität, die jemand an den Tag legt, der einen Zusammenhang gerade neu entdeckt, nicht reflexhaft mit kühler Abgeklärtheit wegwischen.

Emotionalität war stets ein starkes Erkennungsmerkmal der taz. In der ersten Ausgabe am April schrieb Arno Widmann: Wir müssen keine Angst vor Redundanz haben.

Soziale Ungerechtigkeiten sind jeden Tag ein Aufreger. Wenn wir mit unseren Themen langfristig durchdringen wollen, ist Wiederholung sogar notwendig.

Weil sonst die Debatte längst andere führen. Wir wissen doch, was wir wichtig finden. Es passiert mitunter, dass wir bestimmte Themen als nicht so relevant erachten — und uns dann aus verschiedenen Gründen getrieben fühlen, relativ viel darüber zu berichten.

Als andere Medien darüber schrieben, weil es sich bei dem Tatverdächtigen um einen minderjährigen Flüchtling handelte, zögerten wir erst.

Und bildeten dann eine aufgebauschte Debatte über die Altersbestimmung von Flüchtlingen zu einem Zeitpunkt intensiv ab, als das Thema schon fast wieder in der Versenkung verschwunden war.

Paradoxerweise führt das zum Teil dazu, dass Themenentwicklungen, die für uns als Medium bedeutend sind, durchrutschen.

Oder weil es sich um neuere taz-Themen handelt, von denen viele einfach noch keine Ahnung haben — wie etwa bestimmte digitale Themen.

Wenn wir bei manchen Themen einen besonders hohen Anspruch an uns selbst haben, bedeutet das nicht, dass wir einen Themenkatalog aufstellen, der auf ewig gültig ist.

Er muss jederzeit und schnell erweiterbar sein. Was einst die Atomkraft war, kann und wird morgen etwas ganz anderes sein.

Und manchmal geht es ja auch nur um neue Erscheinungsformen eines alten Themas. In manchen Bereichen können wir in der taz Themen schneller erkennen als andere Medien.

Weil wir bei der Politikberichterstattung nicht nur auf den parlamentarischen Betrieb schauen, sondern ein breiteres Bild haben. Diese Diskussion führen wir heute zu Recht nicht mehr.

Die Gruppen können ihre Schriften einfach selbst online veröffentlichen. Aber eine gewissen Sehnsucht ist noch da. Schon schrieb Vera Gaserow in der taz, es gebe gar keine richtige linke Bewegung mehr.

Und wo ist die Bewegung heute? So wie sich das Feld der sozialen Bewegungen in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat, so muss sich auch der taz-Zugang zu ihnen wandeln.

Für uns darf nicht die Professionalität einer Organisation oder eines sozialen Netzwerks darüber entscheiden, wie stark wir ein Thema aus dem Bereich sozialer Bewegungen einschätzen.

Und auf solche Entwicklungen müssen wir in Zukunft aufmerksamer reagieren. Wie interessant finden wir es, für wie relevant halten wir es? Das sind die entscheidenden Fragen für uns.

Aber selbst systematisch Fälle von sexuellen Übergriffen zu recherchieren, hat nicht geklappt — auch wenn das auf Konferenzen immer wieder angedacht und angemahnt wurde.

Den einen fehlten die Ressourcen, andere fühlten sich nicht zuständig oder waren mit aus ihrer Sicht interessanteren Recherchen beschäftigt. Wir verdaddeln sie auch gern mal.

Wir sind immer noch ganz stark vom Tageszeitungmachen geprägt. Für die Zukunft sollten wir jetzt lernen, ein für die taz wichtiges Thema schnell mit Recherchepower zu besetzen — nicht für ultimo, aber für so lange wie nötig.

Warum ändern wir das nicht? Armut gab es für die taz nur in Entwicklungsländern. Letztere sind ebenso persönlich betroffen, wenn es an ihr mangelt — Stichwort niedriges Gehalt und drohende Altersarmut.

Barbara Dribbusch traf für diese Geschichte drei Frauen, ihre Geschichten sind kein Sozialdrama, sondern erzählen vom Alltag mit wenig Geld.

Und so bestechend, selbst am Kiosk. Dass wir über soziale Gerechtigkeit offenbar trotzdem zu wenig berichten, hat ganz verschiedene Ursachen.

Es gibt nicht viele nachrichtliche Ereignisse, an denen sich hier Berichterstattung aufhängen lässt. Geschichten verharren in der Opferperspektive und wiederholen sich, leider.

Für eine Tageszeitung gilt nicht zuletzt ein aktueller Aufhänger als Kriterium für ein Thema. Doch Armut ist eben oft ein leiser, latenter Zustand.

All diese Gründe sollten uns nicht davon abhalten, das Thema stärker in den Fokus zu nehmen. Dann müssen wir eben kreativer werden, neue Erzählformen finden — etwa in Langzeitprojekten, unmittelbaren Protokollen von Betroffenen oder Systemanalysen, die die Problematik greifbar machen.

Warum nicht einmal im Jahr einen taz-Armutsbericht, der selbst Anlass schafft? Die Volkszählung war ein riesiges Thema für die taz.

Gemessen daran, was damals skandalisiert wurde, haben wir gar nicht genug Platz, um das zu beschreiben, was heute passiert.

Internetkonzerne wissen in bestimmten Bereichen mehr über uns als wir selbst. Geheimdienste schöpfen permanent Daten ab.

Regierungen versuchen, im Internet Wahlen zu beeinflussen. Künstliche Intelligenz erleichtert möglicherweise das Leben von vielen, bringt andererseits aber auch Gefahren mit sich, wie etwa Jobverlust.

Warum kommt das Thema digitale Demokratie und Datenschutz bei uns zu kurz? Eine kulturell-gesellschaftliche Auseinandersetzung und eine aus Verbraucherschutzperspektive sind noch am stärksten in der taz vorhanden.

Was fehlt, ist eine harte politische Auseinandersetzung in den Ressorts Inland und Ausland — hier wäre auch der internationale Kontext wichtig.

Und dessen Antwort dann in die Zeitung bringt. Ein Ressort Digitale Demokratie klingt erstmal utopisch — wäre aber ein klares Signal der taz, die Wichtigkeit des Themas zu unterstreichen.

Wir haben ihn in den vergangenen Jahren erfolgreich gestärkt. So kann es funktionieren, ein Thema mit eigenen Recherchen und Zugängen immer wieder auf die Agenda zu setzen, auch wenn die dpa-Themenvorschau und der Sitzungsplan des Bundestags das nicht vorgeben.

Ich stimme uneingeschränkt zu, dass der taz gerade im Bereich Digitalisierung und dessen Auswirkungen oft die Expertise und auch die übergeordnete Einordnung fehlt.

Durch die Komplexität des Themas halte ich ein Ressort alleine deshalb für sinnvoll, wenn dadurch auch externe Fachleute die taz hier besser wahrnehmen und sich einbringen.

Dann aber Ressort übergreifend berichten! Als Spezialisten sollten diese Kollegen doch mindestens an Artikeln mitschreiben können.

Warum werden eigentlich keine Artikel von Blogs und ähnlichen Seiten nachgedruckt? Warum gibt es zum Beispiel nicht alle zwei-drei Tage einen ausgewählten Beitrag von netzpolitik.

So teuer kann das doch nicht sein — und auf diese Weise müsste man nicht alles selbst machen, sondern zuallererst die richtigen Partner identifizieren.

Ja, wir müssen das Thema Digitales stärken. Aber ein neues Ressort wäre noch mehr Wasserkopf, noch eine Ressortleitung.

Einfacher, billiger und flexibler wäre es, diese Themen in den bestehenden Ressorts zu stärken. Wenn es sein muss, durch neue Fachredakteure.

Noch bringt die gedruckte Tageszeitung der taz mit Abstand das meiste Geld ein. Wir müssen im Netz Geld verdienen und haben mit dem freiwilligen Bezahlen auch ein Modell dafür.

Aber die Zahl sinkt sogar — entgegen dem Branchentrend. Wir müssen Reichweite wollen! Um langfristig Geld zu verdienen, sollten wir welches ausgeben: Nicht nur für die Steigerung der Reichweite, sondern auch für die Entwicklung starker digitaler Produkte.

Mithilfe der Genossenschaft können wir konkrete Projekte finanzieren. Das müssen wir gezielter für Investitionen in die Zukunft nutzen.

Denn wir brauchen sogar mehr Geld als bisher. Deswegen müssen wir taz-Mitarbeitende besser bezahlen.

Kai Schöneberg, taz Hausblog, Die taz verkauft ein Lebensgefühl: Wir sind Kirche, Verein, Mythos, anfassbares Lebensgefühl einer alternden linksökologischen Szene, ein gesellschaftspolitisches Zuhause.

Pressevielfalt, Gemeinwohlökonomie und Genossenschaftswesen. Wer bei unserem freiwilligen Online-Finanzierungsmodell taz zahl ich tzi mitmacht, findet unabhängigen Journalismus, die Idee des Solidarmodells, die politische Bedeutung und ein Überleben der taz im digitalen Zeitalter wichtig.

Doch unsere Stärke ist gleichzeitig unsere Schwäche. Sie steuerten satte 15,58 Millionen Euro zu unseren Erlösen bei — das macht 57 Prozent.

Es gibt das Argument, die Einstellung der Werktagsausgabe würde ja auch Kosten sparen, etwa für Druck, Vertrieb und Zustellung, aber insgesamt wären das momentan nur 6,33 Millionen Euro.

Um ein Printabo unter der Woche zu ersetzen, reicht ein ePaper zum jetzigen Preis oder ein Wochenendabo nicht, geht man davon aus, dass Redaktion und Verlag nicht schrumpfen sollen.

Die taz muss also ihre journalistische Arbeit an mehr Menschen verkaufen. Das kann klappen, denn immer mehr Menschen zahlen auf einem der verschiedenen Kanäle für ein journalistisches Produkt der taz.

Das läuft aber auch auf einen Bewusstseinswandel in der Redaktion hinaus: Wir müssen bereit sein, dafür zu kämpfen, unseren Journalismus zu verkaufen.

Die Zeit des blinden Vertrauens darauf, dass die Genossenschaft und die Geschäftsführung das Ding schon schaukeln werden, muss vorbei sein.

Das E-Paperabo ist tatsächlich zu preiswert. Beim Tagesspiegel kostet es z. Die taz sollte ihr wichtigstes Kapital, ihre Glaubwürdigkeit, besser schützen.

Hier bedarf es dringend klarer Regeln — für Verlag und für Redaktion. Einzelne Geschäftsbereiche lassen sich zwar monetär getrennt bilanzieren — aussagekräftig ist aber nur die taz-Gesamtbilanz, weil die einzelnen Bereiche voneinander abhängig sind: Der Shop macht Gewinn und etabliert sich gerade als eigene Marke — dennoch ist er vom publizistischen Image der taz und ihrer Reichweite digital wie analog abhängig.

Doch egal, wie jemand zahlt, die taz ist essenziell von ihrem Ruf abhängig. Daraus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen. Berlin wird immer teurer.

Mit dieser Entwicklung endet ein Teil des ungeschriebenen Geschäftsmodells der taz in einer Stadt mit günstigen Mieten und bezahlbarem Bier: In einigen Kiezen haben sich die Mieten aber seit fast verdoppelt.

Berufsjahr bei ,42 Euro brutto, weitere Steigerungen nach Berufsjahren gibt es nicht. Der Tarif liegt laut DJV vom 4. Berufsjahr bei Euro, dann bei und ab dem Berufsjahr bei Euro — Zulagen sind da noch nicht enthalten.

Wir bekommen also bei für uns günstiger Rechnung zwischen 67 und 53 Prozent des normalen Gehalts. Die Geschäftsführung versucht diese Lohnlücke allmählich zu verkleinern.

Geht es in diesem Tempo weiter, bekommen wir um das Jahr herum Tariflohn. Der Tarif liegt bei 79 bis Cent, allerdings für längere Zeilen.

Rechnet man das mit ein, zahlt die taz zwischen 55 und Cent pro Zeile. Aus dem steigenden wirtschaftlichen Druck kann eine Gefahr für das Geschäftsmodell der taz resultieren: Schon heute sind viele Mitarbeitende auf Zusatzverdienste angewiesen, auch um für die Rente sparen zu können.

Vermutlich werden es immer mehr werden. Es gibt allerdings keine Evaluierung im Haus zu der Frage, wie sich die neue Lage in Berlin auf die Mitarbeitenden auswirkt.

Vielleicht sollten wir auch langsam relisieren, dass wir nicht mit dem selben Stellenumfang wie bisher ein dynamischen Onlineunternehmen werden.

Durch die Crowd finanzierte Medien sind nur deswegen möglich, weil sie nicht so viele uneffiziente Altlasten mitschleppen müssen Abteilungen deren einzige Funktion die Selbsterhaltung ist, müssen überdacht werden wenn wir zukunftsfähig werden wollen.

Das Redaktionsstatut von enthält lediglich die Aufforderung, externes Sponsoring bei Reisen und Recherchen sichtbar zu machen, was die Redaktion teilweise auch umsetzt.

Es gibt aber keinerlei schriftlich fixierte Regeln zur Annahme von Geschenken, Einladungen zu Essen oder Reisen durch Institutionen oder für Nebentätigkeiten, sei es die Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit einer Organisation oder die Moderation von Veranstaltungen.

Unabhängigkeit und freie Berichterstattung sind aber essenziell, um das Geschäftsmodell der taz zu schützen. Aus diesen Gründen sollte die taz dringend geeignete Compliance-Regeln erarbeiten.

Zu den Compliance Regeln müsste meiner Meinung nach auch gehören, dass Juristen, die für euch arbeiten, nicht gleichzeitig für andere die Pressefreiheit bekämpfen dürfen, nur weil sie von ihrer Mandantschaft dafür bezahlt werden.

Ich kann euch gern unter drei präzise über einen Fall dieser Art von Parteienverrat an der Pressefreiheit berichten, weil ich selbst davon betroffen war.

Es ging dabei um einen hauptamtlichen Mitarbeiter der Stasi, der bis heute in Berlin immer noch in gehobener Postion tätig ist.

Darüber gab es im Dezember eine Debatte im Tagesthema, dem taz-weiten Mailverteiler, und eine etwa zweimonatige Diskussion in der Onlinerunde der taz inklusive Gastbeitrag eines kritischen Redakteurs, der die Entscheidung infrage stellte.

Es folgte ein Hausblog-Eintrag von Geschäftsführer Andreas Bull, um die Annahme der Finanzspritze — die an keinerlei Bedingungen gebunden war — zu erklären.

Bei der Annahme solcher Gelder besteht ein Grundkonflikt mit dem Selbstverständnis der taz, die sich als konzernunabhängig definiert.

Auch da geht es um die Frage, ob die taz ihren Ruf schädigt. Dennoch ist es notwendig, dass ein neues Statut der taz Regeln enthält, wie mit solchen Fällen umzugehen ist.

Wie wird Transparenz hergestellt über die Erlöse aus umstrittenen Quellen und wer definiert, was umstritten ist? Teil dieser Berichtspflicht wäre auch, möglicherweise geschäftsschädigende Auswirkungen etwa durch Anzeigen der Bundeswehr zu evaluieren.

Mitarbeitende in Aboabteilung und Genossenschaft führen persönliche Telefonate im Falle von Kündigungen. Es wäre also möglich, Zahlen zu monetären Verlusten wegen Erlösen aus umstrittenen Quellen zu erheben und GenossInnen und Mitarbeitenden zugänglich zu machen.

Dadurch wären wichtige Vertriebsstrukturen unwirtschaftlich geworden, zum Beispiel das Logistiknetz, mit dem nachts die überregionalen Tageszeitungen durch die Republik gekarrt werden.

Damit wäre auch die Postzustellung nicht mehr möglich, weil die taz von Speditionen nachts direkt von den Druckereien in die Postzentren gefahren werden muss.

Vertrieb und Geschäftsführung der taz halten es heute für denkbar, dass Print zunächst in einigen, etwa ländlichen Regionen, am Kiosk und in Bahnhofsbuchhandlungen stirbt, weil einzelne Grossisten ihr Geschäft dort einstellen.

Doch selbst wenn Springer die gedruckte Bild einstellt — derzeit scheint sie als bundesweit sichtbarer Imageträger für Axel Springer weiter wichtig zu bleiben —, könnten die verbliebenen Tageszeitungen durchaus neue Wege für den Vertrieb finden.

Sie könnten etwa die Zahl der Nachtfahrten reduzieren und effizienter auslasten, sagt der Vertrieb der taz.

Der Druck der taz ist in absoluten Zahlen günstiger geworden — die Kosten pro gedruckter Ausgabe steigen aber beständig, wegen der sinkenden Auflage.

Ob das noch weiter gelingt, ob eine Reduzierung der Druckstandorte und der absoluten Kosten weiter möglich ist — alles offen. Das wird vertriebs- und drucktechnisch wirtschaftlich nicht möglich sein.

Sollte sich diese Aussage als zu radikal erweisen, zeigt eine Prognose doch ganz deutlich: Nur taz zahl ich wächst schneller als nach diesem Modell nötig.

Allerdings ist hier die Prognose sehr unsicher. Das Printabo unter der Woche im Jahr einzustellen, ist utopisch, sollte es keine Wunder in allen Bereichen geben.

Die Rechnungen sind exemplarisch. Die taz sollte nicht nur online denken. Seit vielen Jahren habe ich etwas in der Schublade, was ich nur sehr mal "ausgepackt" habe.

Es geht um die Frage, wie man mehr Abos gewinnen könnte - eine Frage, die sich sehr viele Medien stellen.

Mein Modell sieht so aus: Es wird ein neues Abo angeboten, das noch teurer als das gegenwärtig teuerste Abo ist. Das Besondere an diesem neuen Abo: Das Modell ist alles andere als ausgereift.

Es wären verschiedene Varianten denkbar. Etwa das Abo kostet 70 Euro und jemand überweist uns Euro, d. Der Kern des Modells ist aber ein anderer: Das Ganze wird nämlich redaktionell begleitet, d.

Nur dann hätte so ein Abo-Modell überhaupt eine Chance, relevante Zahlen zu erreichen. Es gibt auch unter den taz-LeserInnen genug Leute, die Geld haben.

Und es gibt recht viele Leute, die gerne helfen wollen. Mit so einem Abo hätte man zweierlei: Eine Zeitung, die man gerne liest und gleichzeitig das Gefühl, damit auch für andere etwas Gutes zu tun.

Das könnte auch ein Stück mit dazu beitragen, dass man sich nicht so schnell von einem Abo wieder trennt. Sicherlich ist das Ganze nicht bis zum letzten Detail durchdacht oder gar ausgereift.

Es gäbe noch so Einiges zu klären, zu ändern usw. Ich wollte es erst einmal nur als eine Idee einwerfen, die vielleicht andere weiter entwickeln.

Finde ich schon klar verständlich, dass hier gemeint ist, wenn keine anderen Monetarisierungsstrategien genug einbringen, ist man weiter auf das Geschäft durch das Printabo angewiesen.

Ende hatten wir noch Immerhin flacht die Geschwindigkeit des Rückgangs der Abozahlen in den letzten Jahren, vor allem , ab. Allerdings zum Preis sehr hoher Werbekosten durch unrentable Probeabos.

Dafür war das Wachstum in den vergangenen vier Jahren bei der taz am wochenende und den ePaper-Abos kontinuierlich niedrig.

Bleibt das so, werden wir zu wenig einnehmen, um die erodierende taz unter der Woche zu ersetzen. Aus den Entwicklungen der letzten Jahre lassen sich folgende Szenarien für die Printzeitung unter der Woche ableiten.

Abozahlen sind bei der IVW um rund 1. Verlust von 9,23 Mio Euro bei einem Ende der Werktagsausgabe ergibt sich aus Aboeinnahmen Werktags , abzüglich gesparter Druck- und Vertriebskosten zzgl Druck- und Vertriebskosten am Wochenende].

Wie viele Reserven hat die taz, sollte die Erlöslücke nicht geschlossen werden? Zuletzt sprang bei Verlusten die Genossenschaft ein.

Bei andauernden Verlusten könnte die taz Rettungskampagnen starten, ihr neues Haus teuer vermieten und in eine billige Platte nach Marzahn ziehen oder Leute entlassen.

Oder aber — und darauf baut dieser Report — wir nutzen die Zeit der relativen Stärke, um eine Zukunftsoffensive zu starten.

Die taz lebt aktuell ökonomisch von der Printausgabe. Daher ist es dringend nötig, das Papierabo weiter zu bewerben und nicht jedes Jahr an der Preisschraube zu drehen.

Aus meiner Perspektive gibt es im linken Spektrum drei Zeitungen in Deutschland: Aber warum nicht mit dem ND eine verstärkte Kooperation eingehen und hier Ressourcen teilen.

Gerade im Kulturteil könnte die taz vom ND profitieren. Das es so finster aussieht, hätte ich nicht gedacht: Ihr solltet sofort alles auf epaper umstellen und alle nur noch am Wochenende mit der Holz-Wochenend-taz beliefern.

Und ihr solltet ihnen mit guten Argumenten solange es geht den alten Preis abknöpfen. Das schafft mehr Luft.

Aber die guten Argumente müssten endlich mal kommen. Unabhängigkeit ect das ist noch keine Perspektive. Eine Perspektive könnte sich nur entwickeln, wenn ihr endlich begreift, dass die TAZ nur eine Zukunft hat, wenn sie sich öffnet ohne beliebig zu werden: Nicht als Ansammlung lauter Minderheiten sondern in die Mehrheits Gesellschaft hinein.

Ähnlich wie die Grünen im Bund das gerade versuchen. Sorry, das ist wirklich absurdes Retro und wird euch noch das Genick brechen und entfremdet euch natürlich auch immer weiter von der "Gründergeneration".

Was den Grünen gelungen ist, habt ihr noch vor Euch. Die haben inzwischen mehr als doppelt soviel Mitglieder wie ihr Abonnenten.

Und wieviel Wähler sie haben und wieviel Leser ihr habt Im digitalen Zeitalter geht es immer weniger darum, die "richtige" Meinung zu irgendeinem Thema in der Zeitung zu verbreiten, da hat das Netz euch und uns alle längst überholt.

Gesucht werden bestenfalls originäre Meinungen, die einen nicht bestätigen sondern eher irritieren. Vielleicht müsst ihr mehr in Richtung eines "konstruktiven Journalismus" denken der auch lösungsorientiert ist.

Mich würde ja interessieren, was das für Leute sind, die sich für ein neues ePaper-Abo entscheiden. Wie sich taz zahl ich entwickelt, ist kaum abzuschätzen.

In der Vergangenheit gab es bei neuen taz-Produkten stets ein starkes Wachstum zu Beginn — da schlugen die Fans zu — und dann ein allmähliches Abflachen.

Weil taz zahl ich anders ist, sind diese Erfahrungen schwer übertragbar. Wir sprechen also offenbar eine neue Zielgruppe an.

Wir sollten nicht warten, bis die Phase des schnellen Wachstums bei taz zahl ich vorbei ist — sondern bereits jetzt über mehr Personal und neue Konzepte nachdenken.

Die Texte sind weiterhin kostenlos. Wir blenden aber an prominenter Stelle ein, dass es sich um einen besonders umfassend recherchierten Text handelt, für den es sich vielleicht ziemen würde, extra zu zahlen.

Damit wäre auch unsere Idee, grundsätzlich immer kostenlos zugänglich zu sein, nicht verletzt. Es ist auch denkbar, für bestimmte Leistungen online wirklich Geld zu verlangen, etwa für eine spezielle Kuratierung der Texte.

Wie begründet ihr den Zuwachs ab ca. Ich glaube eine derartige Prognose braucht eine Erklärung Das scheint mir gerade für diejenigen wichtig, die freiwillig bezahlen.

Die Reichweite der taz ist online seit nach allen verfügbaren Messmethoden gesunken. Bei der Konkurrenz sieht das anders aus. Dabei haben wir exzellente Voraussetzungen, das zu ändern.

Die taz hat, im Verhältnis zu ihrer Druckauflage, beispielsweise überproportional viele Fans auf Facebook und eine starke Offline-Community in Form unserer sehr erfolgreichen Genossenschaft.

Nur übersetzt sich das nicht auf Seitenzugriffe auf taz. Mehr dazu in der nächsten These. Wichtiger als die absoluten Klickzahlen scheint mir der Aufbau und die Pflege einer taz-Gemeinschaft zu sein.

Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die taz mit hohen Klickzahlen ausreichend Geld verdienen wird. Wichtiger scheinen mir die Klickzahlen von denjenigen zu sein, die der taz verbunden sind, als Abonnenten, GenossInnen, online-UnterstützerInnen.

Das Geschäftsmodell der taz funktionierte in den letzten Jahren. Die taz ist seit Gründung im Schnitt defizitär. In der Vergangenheit hat die taz immer wieder Geld gesammelt — vor der Jahrtausendwende, um die Insolvenz mit Rettungskampagnen abzuwenden, dann mit einer Zukunftsstrategie: Mit Teilen des Geldes ist ab auch die damals entstandene Onlineredaktion finanziert worden.

Das neue Haus bildet eine Ausnahme, es ist tatsächlich eine verzinste Geldanlage, weil hier konkreter Gegenwert in Form einer Immobilie entsteht, es stellt also keine Investition in den laufenden Betrieb dar.

Redaktion und Verlag sollten jetzt gemeinsam beginnen, eine entsprechende Strategie zu erarbeiten. Das Problem der taz scheint vielmehr, Ressourcen für dauerhafte Änderungen umzuschichten und Ideen konsequent zu evaluieren und notfalls zu beenden.

Im Rahmen des Reports haben wir einige Ideen gesammelt — und kamen immer wieder zu dem Schluss, dass nichts umsetzbar ist, wenn wir nicht radikale Schritte wagen, um Ressourcen freizuschaufeln.

Ein Produkt auf den Markt werfen und es dann nicht mehr anfassen — das funktioniert nicht. Produkte wie das ePaper werden nur noch als App interessant sein.

Darauf müssen wir reagieren. Alle Vorschläge sind nichts, wenn wir nicht wissen, woher die Ressourcen dafür kommen. Im Zuge der Recherche für diesen Report haben wir einige Ideen angerissen.

Etwa die, die taz täglich radikal auf 16 Seiten zu reduzieren. Das würde Arbeitszeit freisetzen, für eine längere Besetzung der Ressorts und hochwertige Geschichten etwa — wie viel, wäre zu evaluieren.

Die Umstellung müsste offensiv kommuniziert werden, nicht als Verzicht, sondern als Schritt zur Transformation: Wir schaffen nicht weniger Inhalte, wir schaffen sie an anderer Stelle.

Unklar ist, ob damit Kosten gespart werden können, weil die Drucklogistik ja trotzdem aufrechterhalten würde. Ebenso radikal wäre es, die Zeitung gleich nur noch Montag, Mittwoch und Freitag zu machen.

Dann müssten wir uns in tazt umbenennen. Ein solcher Vorschlag kam auch von einer Leserin während einer Fokusgruppenbefragung.

Die Idee mit 16 Seiten hat Charme. Die Verlinkung für weiterführende Infos ebenfalls. Spart nicht an den lokalen Infos - baut sie aus, gern auch differenziert.

Die Idee nicht an allen Tagen zu erscheinen ist hingegen der langfristige Tod der taz und daher abzulehnen. Spätestens in der Seiten-taz lieber schon jetzt gleich hätte ich gerne eine Verlinkung ins Netz zu weiterführenden Informationen.

Nicht bei jedem Artikel, aber bei ausgewählten Artikeln. Wenn die taz mein Fenster zu Informationen ist, dann muss es möglich sein, dieses Fenster auch zu öffnen.

Ich glaube, es ist eine schlaue Idee, die tägliche Ausgabe beizubehalten, aber zu kürzen — wenn das mit dem Vertrieb möglich ist.

Eine Tageszeitung bietet mir heute eine Art Nachrichtenübersicht. Das alles ist heute wichtig. Wenn sie 16 oder sogar nur acht Seiten hat, kann ich alles lesen.

Auch Themen, die mich vielleicht sonst nicht interessieren. Das erweitert den Horizont und stellt ein Gegenmodell zum überquellenden Internet dar.

Mehr Infos kann ich dann ja vielleicht noch auf taz. Ich könnte mir auch eine taz mit EVT Sonntag vorstellen, die nur als ePaper erscheint, und deren Umfang wir je nach Nachrichtenlage variieren.

Die Onliner bekämen am Samstag Unterstützung für taz. Ein sonntägliches ePaper, Auslieferung ab Samstagabend zw.

Oder sich nach der tollen Transparenz der taz mit diesen austauschen. Finde die Idee gut, habe allerdings bereits ein E-Paper-Abo der taz.

Die Wochenzeitung hat — auch wegen besserer Vertriebsmöglichkeiten — eine deutlich höhere Lebenserwartung als die tägliche Printzeitung.

Viele erhalten sie per Post erst am Nachmittag, andere gar erst am Montag. Also fehlt die Zeitung beim Frühstück am Samstagmorgen.

Das wäre vor allem dann angebracht, falls die Logistik für den Vertrieb der täglichen Printausgabe zusammenbricht. Die Wochenend-Zeitung würde Donnerstagabend gedruckt und postalisch versandt.

Im Idealfall könnten wir sie so früh verschicken, dass wir auch auf die heute übliche nächtliche Lieferung der gedruckten Zeitung zu den Postzentren verzichten können und die Zeitung trotzdem sicher am Freitag ausgeliefert wird.

Es wäre auch möglich, schon auf dieses Modell umzustellen, wenn es noch einen täglichen Vertrieb gibt. Die Freitagsausgabe wäre dann die dicke taz fürs Wochenende — und die Redaktion hätte freitags printfrei.

Das würde enorme Ressourcen freisetzen, in manchen Ressorts wie taz. Layouter, die Grafiken für online machen. Ressorts, die bis 20 Uhr arbeiten.

Auch jetzt habe ich häufig das Problem, dass die taz am Samstag zum Frühstück fehlt und dann gar erst am Montag kommt.

Das Erscheinen der Wochenend-taz auf Freitag vorzuziehen, wäre für den Kioskverkauf schwierig. Freitag ist kein gelernter Kiosktag für Wochenpublikationen.

Das ist der Donnerstag Zeit, stern etc. Den Freitag als Kiosktag für Wochenendleser zu etablieren, würde daher wohl viel Zeit brauchen — wahrscheinlich die beschränkte Möglichkeiten der taz auch überfordern.

Eine Wochenendzeitung mit Stand vom Donnerstagabend könnte aber genau auf diese Käufer zu angestaubt wirken, wenn freitags wichtige Dinge passieren.

Und gerade die Zufallskäufer sind ja wichtig, wenn die taz über den eigenen engen Kosmos hinauswirken will. Ich glaube nicht, dass Menschen gezielt am Donnerstag oder Samstag an den Kiosk gehen und dann mehrere Publikationen kaufen.

Wenn, dann schwächt uns die Konkurrenz an diesen Tagen eher als dass sie uns hilft. Ich fände es super, wenn die taz.

Nicht zu vergessen all die Wochenendheimfahrer, die die taz mit in den Zug nehmen könnten. Sie ist inzwischen eine richtige App für das Apple-Betriebssystem iOS, und bei Android waren wir sogar schneller als andere.

Sie ist nicht mehr wie zuvor eine Art eBook. Es gibt keine extra Elemente und auch keine Aktualisierung nach dem sehr frühen Printredaktionsschluss 17 Uhr, für manche Seiten bereits deutlich früher.

Die App weiterzuentwickeln bitte endlich automatische Downloads bei iOS finde ich super. Aber warum etwas wegnehmen? Es ist doch ein riesen Vorteil, dass bei digitalen Medien zusätzliche Funktionen fast keine Kosten verursachen.

Wieso also das faksimile der Zeitungsseite entfernen? Gerade als ehemaliger Print Leser ist diese Ansicht interessant. Links, Kommentare aus dem Netz einbinden, Videos Das wäre ein Mehrwert für den man auch höhere Preise nehmen könnte.

Es wäre toll wenn in die App endlich wieder die Funktion zum Kauf von Einzel-Ausgaben zurückkommen würde. Hallo Michael, wir haben schon häufiger über den Einzelverkauf nachgedacht, und uns verschiedene Modelle dazu angeschaut.

Uns erscheint es sinnvoller zu sein, die wenigen Entwicklungsressourcen lieber für die Verbesserung der App ein zu setzten. Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass es nicht so viele Leser auf dem Smartphone gibt wie in anderen Formaten.

Hier die Zahlen vom letzten Wochenende de, Dazu muss man sagen, dass es möglich ist die Adroid-App so einzustellen, dass der Download automatisch erfolgt, was bei iOS noch nicht geht.

In so fern hinkt der Vergleich ein wenig. Dann wissen wir das die App auf dem Tablet mehr genutzt wird als auf dem Telefon: Wir haben aktuell aktive Installationen von Kunden auf dem Phone und auf einem Tablet.

Diese Zahlen beruhen auf den aktvierten Push-Notifications, und sind deshalb recht genau. Wir sollten also nicht nur für die App auf dem Smartphone werben.

Es spricht aber vieles dafür das Smartphone mehr hervor zu heben, weil das Medium für junge Menschen interessant ist. Es aber auch noch viele Nutzer gibt, für die ein PDF interessanter ist.

Was vor allen dann interessant ist, wenn wir in der App mehr haben, als in der gedruckten Ausgabe. Wir generieren jeden Tag hochwertige journalistische Inhalte, die meisten davon verschwinden aber nach der Veröffentlichung schnell im Archiv.

Als einzelne Projekte gab es in der taz schon Bücher mit zusammengestellten Artikeln. Solche Wege, unsere Inhalte mehrfach zu verwerten, können wir konsequenter verfolgen.

Was es nicht gibt: Aus meiner Sicht spricht auch überhaupt nichts dagegen, Ausschnitte aus Büchern über einen Zeitraum von zwei oder drei Wochen abzudrucken.

Das gab es früher häufiger, ist aber leider aus der Mode gekommen. Bei AutorInnen aus der taz müsste man das halt transparent machen.

Wenn wir möglichst viele Menschen mit unserem Journalismus erreichen wollen — und das wollen wir ja, weil er gut ist —, brauchen wir auch neue und vielleicht ganz andere Produkte.

Die taz muss dringend jeden Hype mitmachen. Krawallo — das taz-Portal für junge Linksradikale. Nähe entsteht auch durch Stimme, das zeigen die Fokusgruppenbefragungen für diesen Report.

Unschlagbarer Vorteil des gehörten Worts: Ich kann nebenbei noch putzen, Fahrrad fahren oder Fotos sortieren. Dominic Johnson könnte zum Beispiel einmal die Woche einem interessierten Publikum erzählen, was es Neues in Afrika gibt, oder Ulrike Herrmann könnte den Kapitalismus kritisieren — ausführlicher und tiefergehender, als es in der Zeitung möglich ist.

Der Aufwand, so denn er in einen taz-Workflow eingearbeitet ist, ist begrenzt. Es ist leichter und und günstiger, qualitativ hochwertige Podcasts zu erzeugen, als ebenjenes mit Videos zu schaffen.

Es könnte taz-Köpfe stärken, prominenter machen. Man kann Podcasts super einfach auf den Blogs einbinden und auf taz. Das hält Leute auf der Page.

Es gibt dort einen Markt für tazzige Themen. Die Multimillionen Downloads, die öffentlich-rechtliche Radiosender generieren, werden wir vielleicht nicht schaffen.

Es ist aber auch die Chance, ein neues, vielleicht auch jüngeres Publikum anzusprechen und neue Formate und Inhalte für die taz zu entdecken, die sich vielleicht auch auf den geschriebenen Journalismus ausweiten lassen.

Oder den auf der Bühne. Dazu Leute, die, salopp gesagt, einfach Bock darauf haben - das reicht ja schon fast. Natürlich gilt es aber eine Umsetzung genau zu erörtern.

Gibt es Anhaltspunkte dafür, dass die zusätzliche Reichweite genug wäre, um den Aufwand zu rechtfertigen? Wie sind Zahlen aus anderen Häusern z.

Unsere Inhalte funktionieren generationenübergreifend. Wir müssen sie nur je nach Zielgruppe auf den richtigen Kanälen mit der richtigen Ansprache verbreiten.

Zum Beispiel als App nach dem Vorbild Tinder. Artikel werden mit Überschrift, Teaser und Bild angezeigt. Wischt man nach rechts, verschwindet der Text einfach.

Zwischendurch wird mal ein Tom eingeblendet oder eine Karikatur. Die App dient auch als Plattform für den Verlag und die Werbung.

Denkbar wäre etwa, dass nach einer noch zu definierenden Anzahl von Artikeln ein Produkt aus dem taz-Shop eingeblendet wird. Die App wählt automatisch Artikel aus dem Angebot von taz.

Sie wird einmal am Tag aktualisiert, jeden Abend ab 18 Uhr kann man so das best of taz frisch tindern.

Teaser, Überschriften und Bilder sind identisch mit taz. Weil die taz schon bei ihren Eltern auf dem Frühstückstisch lag, ist die Marke bei den Kindern schon verankert.

Das kann eine Seite sein, ein kleines Heft oder eine App. Laut, plakativ, geistreich — so ist die taz. Online ist unser Journalismus limitiert und schlecht durchdacht.

Und bald nur noch dort. Es muss unsere absolute Priorität sein, das taz-Profil ins Netz zu bringen. Dabei müssen wir nicht die Ersten sein, die neue Technologien ausprobieren, aber wir sollten schneller das übernehmen, was uns hilft, besseren Journalismus zu machen.

Zehn Jahre nach der Einführung des Smartphones eine richtige Mobilversion von taz. Wir müssen ernsthaft Suchmaschinenoptimierung betreiben.

Und wir brauchen eine neue Webseite, die permanent weiterentwickelt wird. Um auf ihre Bedürfnisse wirklich eingehen zu können, dürfen wir Datenanalyse nicht verteufeln.

Genauso, wie sie es für ihre Gründergeneration ist und war. Und das geht nur online. Die taz ist eine Netzpionierin. Im Mai war sie die erste überregionale Zeitung Deutschlands, die man auch im Internet lesen konnte, unter der Adresse http: Damals wurden alle Texte aus der Tageszeitung eins zu eins online gestellt — kostenlos.

So ging das viele Jahre, erst wurde ein eigenständiges Onlineressort gegründet. Die Inhalte sind immer noch kostenlos — wenn auch zeitversetzt veröffentlicht oder etwas unkomfortabler zu finden.

Ihre Pionierstellung hat die taz nicht verteidigen können und heute enormen digitalen Nachholbedarf. Die taz ist ein Medienhaus mit einer starken Marke, das unter anderem eine Zeitung herausgibt.

Daran müssen wir stärker denken, wenn wir Journalismus machen — und viel stärker als bisher darauf schauen, wie wir unseren Journalismus im Netz gestalten.

In unserem journalistischen Geschäft müssen so schnell wie möglich digitale Vertriebswege im Zentrum stehen, auf absehbare Zeit wird die mobile Nutzung am wichtigsten sein.

Laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage ist für fast zwei Drittel der Internetnutzer das Smartphone das bevorzugte Gerät, um Nachrichten zu lesen.

Was nicht auf das Handy passt, wird es schwer haben durchzudringen. Dass die Internetnutzung heute immer stärker mobil stattfindet, besonders auch beim Nachrichtenkonsum, wurde in der taz lange verschlafen.

Erst im September wurde eine mobile Webseite eingeführt, die im Funktionsumfang der Desktopversion ebenbürtig ist.

Durch diese jahrelange Verzögerung gingen Millionen Seitenzugriffe verloren. Dass der überfällige Mobilrelaunch so lange verschleppt wurde, liegt daran, dass in Verlag und Redaktion Prioritäten falsch gesetzt und Kapazitäten zu spät erweitert wurden.

Einen solchen strategischen Fehler kann sich die taz nicht noch einmal leisten. Wir müssen viel intensiver analysieren, diskutieren und entscheiden, wie wir unseren Journalismus im Netz gestalten und präsentieren: Wie nachrichtensicher, wie schnell will und kann die taz im Netz sein?

Auch vor dem Hintergrund, dass die gedruckte Zeitung nach der jüngsten Blattreform eine stärkere Schwerpunktsetzung betreibt?

Auf welchen Plattformen wollen oder müssen wir überhaupt präsent sein? Eine wirkliche Strategie, was die taz im Netz will und leisten kann, ist bisher nicht zu erkennen.

Das dürfte auch daran liegen, dass über die digitale Frage im Haus wenig gesprochen wird und vor allem nicht kontinuierlich und strukturiert.

Manchmal wird im Haus an aktuellen Beispielen über digitale Strategiefragen diskutiert, aber nicht grundsätzlich.

Dass dann manche Dinge einfach so sind, wie sie sind, zeigt folgendes kleines Beispiel: Immer wieder machen auf Facebook oder Twitter taz.

Sie haben keinen Online-Teaser und Platzhalter anstelle von Fotos. Wer das sieht, muss ein komisches Bild von taz. Denn was nicht deutlich wird: Diese Artikel sind in einer Archivversion dargestellt.

Es war auf taz. Die dort getroffenen Entscheidungen waren wegweisend für den Relaunch von taz. Seit sechs Jahren gab es keinen solchen konzentrierten Austausch mehr.

Die Wohnung wird den Interessenten gezeigt Einbrecher haben bei Senioren gute Karten, denn die Polizei glaubt älteren Menschen grundsätzlich nicht, wenn keine sichtbaren Einbruchsspuren vorhanden sind.

Echte Verkaufs- oder Vermietanzeigen in Immobilienportalen im Netz werden hierbei durch die Täter kopiert und als neue Anzeige eingestellt.

Dafür richten sich die Täter ein nahezu anonymes Profil in den Portalen ein und warten auf Interessenten. Die Immobilien sind deutlich günstiger und locken somit die potentiellen Kunden.

Diese reagieren auf die Anzeige und schreiben somit die Täter an. Diese reagieren promt und schicken den Anfragenden auch eine Mail mit ungefähr folgendem Inhalt stark gekürzte und ins deutsche übersetzte Fassung:.

Leider befinde ich mich durch einen Jobwechsel derzeit nicht in Deutschland Wenn Sie an der Wohnung interessiert sind, kann ich Ihnen einen Schlüssel zusenden.

Jedoch bräuchte ich auch eine Sicherheit Ihrerseits. Überweisen Sie mir auf ein Treuhandkonto Euro. Sie bekommen dann den Schlüssel zugeschickt und können sich die Wohnung in Ruhe anschauen.

Die Täter verschicken natürlich keinen Schlüssel, da es die Wohnung so ja nicht gibt. Stattdessen wird das Geld genommen und mehr nicht.

Fakeanzeigen selber sind nicht immer leicht zu erkennen. Hier sollte man genau den Inserenten betrachten. Wie lange ist dieser schon online.

Man kann über die Google Bildersuche auch direkt nach Bildern suchen. Google schaut, ob das verwendete Bild irgendwo anders z.

Auch eine Telefonbuchsuche kann manchmal helfen. Die Täter schreiben einen gern auf englisch an oder nutzen ein Übersetzungsprogramm.

Wer auf die Täter hereingefallen ist, sollte umgehend Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten. Wer der Meinung ist, eine gefälschte Wohnungsanzeige gefunden zu haben, sollte dies an den jeweiligen Portalbetreiber melden.

Polizeipresse Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz v. Die Kriminalpolizei warnt vor Betrügern, die es auf Wohnungssuchende im Internet abgesehen haben.

Mal ist es der Mietzins und die Kaution, die vorab überwiesen werden sollen, mal sind es notwendige Auslagen, die zu begleichen sind, bevor die Wohnung übergeben werden kann.

Die Täter präsentieren sich seriös. Es ist im Regelfall nicht zu bemerken, dass die angebotene Wohnung nicht frei ist oder die Bilder aus einem anderen Angebot herauskopiert sind.

Der Online übersandte Mietvertrag, die von den Tätern beigefügte Kopie eines Personalausweises oder auch ein zur Sicherheit übersandter Wohnungsschlüssel sind wirkungsvoll eingesetzte Mittel der Täter, ihre Betrugsabsichten zu verschleiern.

Daher rät die Polizei eindringlich: Überweisen Sie grundsätzlich kein Geld vorab. Wo die Blumen nach einem Tag noch stehen, verrät den Einbrechern, dass die Bewohner nicht anwesend sind.

Machmal werden mehrere Häuser in der Nachbarschaft schon am frühen Morgen so bglückt. Polizeipresse Goslar, news aktuell v.

Allerdings bieten sie die Wohnungen zu verlockend günstigen Preisen an. Hochwertige 4-Zimmer-Luxuswohnungen werden so auch mal für ,- Euro angeboten.

Möglichen Interessenten gegenüber behauptet dann der angebliche Wohnungseigentümer, dass er derzeit geschäftlich im Ausland sei und aus diesem Grund die Wohnung nicht persönlich zeigen könne.

Er könnte aber den Wohnungsschlüssel zuschicken- gegen eine Kaution. Die Kaution, die in bisher bekannt gewordenen Fällen bei Euro lag, solle der Interessent mittels Geldtransfer überweisen, manchmal z.

Den Schlüssel erhalten die Opfer nach Bezahlung der Kaution nicht und die Wohnungsangebote werden von den Tätern zeitnah wieder gelöscht.

Das Hessische Landeskriminalamt rät: Behauptet der angebliche Wohnungseigentümer, er sei nicht in der Lage die Wohnung persönlich zu zeigen und hat auch keinen Makler oder Verwalter mit der Wohnungsbesichtigung beauftragt, sollten Sie misstrauisch werden.

Völlig unüblich ist die Zusendung eines Wohnungsschlüssels gegen Kaution. Darauf sollten Sie sich nicht einlassen!

Eine Verbraucherin wollte über Immobilienscout eine Wohnung mieten. Die Abwicklung sollte plötzlich über Airbnb laufen, obwohl die Wohnung dort gar nicht gelistet ist.

Airbnb ist ebenfalls eine Onlineplattform für Buchung und Vermietung von Unterkünften. Wer um einen Besichtigungstermin bittet, erlebt folgendes: Die vermeintliche Vermieterin würde das Angebot bei Airbnb registrieren.

Die Mietinteressentin soll per Vorauskasse die erste Miete und die Kaution zahlen. Der Schlüssel sei bei einem Vertreter von Airbnb hinterlegt und die Verbraucherin könne sich mit diesem treffen, um sich die Wohnung anzusehen.

Gefiele die Wohnung, könne der Vertrag gleich unterzeichnet werden und die Wohnungssuchende einziehen. Bei Nichtgefallen werde Airbnb das Geld innerhalb von 24 Stunden zurücküberweisen.

Lassen Sie sich von solchen — meist günstigen Angeboten — nicht blenden! Zahlen Sie auf keinen Fall Geld im Vorfeld!!!

Ihr Geld ist weg. Hier nur mal drei tatsächliche Fälle:. Mit einer dreisten Masche hat eine jährige Gelsenkirchenerin in mindestens 19 Fällen Mietinteressenten um ihre Kautionszahlungen betrogen.

Interessierte potentielle Mieter führte sie durch die beiden Wohnungen. Gegenüber den momentanen Mietern hatte sie sich zuvor fälschlicherweise als von den Eigentürmern berechtigte Hausverwalterin ausgegeben.

In den zwischenzeitlich bekannt gewordenen 19 Fällen überzeugte die Betrügerin die Interessenten von einem möglichen Vertragsabschluss.

Sie legte ihnen sogar einen falschen Mietvertrag vor, den die potentiellen Mieter auch postwendend gutgläubig unterschrieben. Nach ihrer Unterschrift zahlten sie die im Vertrag geforderten durchschnittlich 1.

Da die Betrugsmasche nur durch einen Zufall auffiel, sucht die Polizei Gelsenkirchen nun nach weiteren Geschädigten oder Zeugen.

Die Betrügerin war bereits vor Beginn dieser Betrugsserie durch das Amtsgericht wegen ähnlicher Delikte zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Sie kehrte nach einem genehmigten Ausgang nicht in die Justizvollzugsanstalt zurück. Darüber hinaus gab es noch einen weiteren Vollstreckungshaftbefehl gegen sie wegen weiterer betrügerischer Straftaten.

Polizeipresse Gelsenkirchen, news aktuell v. Die Kommunikation mit der angeblichen Vermieterin fand elektronisch statt. Der Betrogene erhielt diverse echt wirkende Unterlagen und überwies letztlich eine Kaution im vierstelligen Bereich auf ein Konto in Malta.

Kurz darauf wurde das Angebot gelöscht und der Mieter ging leer aus. Die Polizei warnt vor betrügerischen Angeboten im Internet: Seien Sie immer skeptisch und rückversichern Sie sich gegebenenfalls.

Ziehen Sie ein persönliches Gespräch immer einer anonymen Kommunikation vor. Polizeipresse Coesfeld, news aktuell v. Derzeit beschäftigen sich die Ermittler der Darmstädter Kriminalpolizei mit bislang sechs Strafanzeigen wegen falschen Wohnungsinseraten,die in den letzten Tagen erstattet wurden.

Dabei locken die Betrüger ihre Opfer zielgerichtet durch das Einstellen von Wohnungsinseraten auf Wohnungsbörsen im Internet an.

Hier werden möblierte Wohnungen zu einem auffallend günstigen Mietpreis auf bekannten Wohnbörsen im Internet inseriert. Nach Kontaktaufnahme antwortet ein vermeintlicher Vermieter den Interessenten.

Dieser spricht jedoch nur Englisch und gibt vor, im Ausland zu leben. Für eine Besichtigung schlägt er dann die weitere Abwicklung über das Buchungsportal Airbnb vor.

Die Opfer erhalten dann eine gefälschte Email von einem vermeintlichen Airbnb Mitarbeiter. In dieser Email erfolgt die Zusage das eine Schlüsselübergabe erfolgen soll.

Voraussetzung ist jedoch immer die Vorauszahlung einer Kaution in Höhe mehreren Kalt- bzw. Nach erfolgter Überweisung der geforderten Beträge in das Ausland bricht dann der Kontakt plötzlich ab und das Geld ist weg.

Polizeipresse Südhessen, news aktuell v. Es wird ein und das selbe Angebot unter Angabe verschiedener Adressen bei unterschiedlichen Immobilienportalen u.

Erkennbar ist der Betrug normalerweise daran, dass von einem vermeintlichen deutschen Anbieter eine E-Mail, die meist in englischer Sprache gehalten ist, versendet wird.

In dieser E-Mail wird mitgeteilt, dass der Vermieter sich momentan nicht in Deutschland aufhält und darum keine persönliche Besichtigung der Wohnung möglich ist.

Es wird um Vorkassezahlung gebeten, nach deren Eingang der Schlüssel zur Wohnung verschickt werden kann. Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte diesen auf jeden Fall bei der Polizei zur Anzeige bringen.

Die Vorgehensweise der Täter ist immer die gleiche: Eine Offerte wird elektronisch kopiert und das Objekt nun zu einem Schnäppchenpreis, meist für die Hälfte des tatsächlichen Mietpreises, angeboten.

Interessenten wird dann die Übersendung eines Mietvertrages nebst Wohnungsschlüssel gegen vorherige Überweisung eines Geldbetrages für Kaution bzw.

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